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Für Lehrkräfte

Tipps für ein gutes Klassenklima

In einer Klasse, in der es zu regelmäßigen (Cyber-)Mobbing Angriffen und zu Gruppenbildung kommt, verschlechtert sich das Klassenklima sehr schnell. Sehr gern führen wir mit Ihrer Klasse eine Heldenakademie durch und sorgen so für ein gutes Klassenklima und bei Ihren Schülerinnen und Schülern für den Entschluss, sich gegen (Cyber-)Mobbing und Rassismus einzusetzen.

Sie als Lehrkraft können aber auch einiges für ein Klassenklima tun, das (Cyber-)Mobbing direkt im Ansatz verhindert und das das Unterrichten in der Klasse deutlich entspannter werden lässt.

Hier sind einige Tipps:

Seien Sie achtsam.

Sollten Sie innerhalb oder außerhalb des Unterrichts Verhalten sehen, das auf eine (Cyber-)Mobbingsituation hindeutet, seien Sie achtsam und beobachten Sie die Situation weiter. Informieren Sie gegebenenfalls andere Lehrkräfte und fragen Sie diese nach ihren Eindrücken. Sie können auch das vermeintliche Opfer ansprechen und Ihre Hilfe anbieten. (Cyber-)Mobbing lässt sich am besten verhindern, wenn es sich in der Klasse noch nicht manifestiert hat. Man sollte also eher ein bisschen vorsichtiger als zu nachlässig sein.

Etablieren Sie eine Feedbackkultur in der Klasse.

An vielen Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten, werden alle ein bis zwei Wochen Schulstunden für einen Klassenrat genutzt. Bei diesem haben die Schüler*innen die Möglichkeit, zu sagen, was ihnen in den letzten Tagen gut gefallen hat und was sie als problematisch empfunden haben. Solche Stunden sind sehr wichtig und wertvoll, da sie den Schüler*innen die Chance geben, aktiv zu partizipieren und die Stimmung der Klasse mitzugestalten. Außerdem erhöht es die Selbstwirksamkeit der Kinder, wenn eine von ihnen vorgeschlagene Änderung durchgesetzt wird.

Nehmen Sie Ihre Schüler und Schülerinnen ernst.

Viele Lehrkräfte begegnen ihren Schüler*innen (insbesondere nach mehreren Dienstjahren) mit einer gewissen ironischen Distanz. Selbstverständlich ist es müßig für eine Lehrkraft mit jeder neuen Klasse immer wieder von vorne anzufangen und den Schüler*innen zu erklären, wie manche Dinge funktionieren. Diese erleben jedoch nur eine Schulzeit. Daher sollten Sie versuchen, die Anliegen der Schüler*innen ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und ihnen zu helfen die vorgetragenen Probleme zu lösen.

Pflegen Sie eine gute Beziehung zu den Eltern.

Sollten Sie bei einem*einer Schüler*in problematisches Verhalten entdecken, sollten Sie diese Person natürlich als erstes selbst auf das Verhalten ansprechen. Wenn sich jedoch keine Änderung zeigt, macht es Sinn frühzeitig die Eltern zu informieren. Wenn die Schüler*innen wissen, dass Sie in regelmäßigem Kontakt mit den Eltern stehen, kann Ihnen von der Seite viel Arbeit abgenommen werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass Sie klare Beweise für das Fehlverhalten des betroffenen Schülers bzw. der betroffenen Schülerin haben.

Geben Sie die Möglichkeit sich anonym zu melden.

Manche Schüler*innen sind zu schüchtern, um sich im Klassenrat zu melden und ihre Beobachtungen mitzuteilen. Sie sollten diesen Schüler*innen die Chance geben, sich anonym bei Ihnen zu melden. Sei es durch einen Briefkasten, der in der Klasse hängt oder durch eine E-Mail, welche die Person schreiben kann. So geben Sie allen die Chance, sich gegen Mobbing einzusetzen, auch wenn die Person vielleicht nicht so mutig ist.

Nehmen Sie jeden Vorfall ernst.

Wenn ein*e Schüler*in sich wegen eines (Cyber-)Mobbing Vorfalls an Sie wendet, ist das für diese Person schon ein großer Schritt. Sie sollten in einer solchen Situation in jedem Falle jeden Fall ernst nehmen und diesen mit Hilfe von der Klasse untersuchen. Wenn Sie solche Vorfälle als nicht so schlimm abwinken, wird dies perspektivisch dazu führen, dass Ihre Schüler*innen Ihnen nichts mehr mitteilt, da sie glaubt, dass dies eh nichts bringt. Wenn Sie jeden Vorfall ernst nehmen, haben Sie so auch keine Schuld, wenn es mal zu einem schlimmen Vorfall kommt, da Sie jedem gemeldeten Vorfall nachgegangen sind.

Seien Sie bei (Cyber-)Mobbing transparent und konsequent.

Sie sollten Ihren Schüler*innen ganz klar machen, was passiert, wenn man selbst zum*zur Täter*in in einer (Cyber-)Mobbing Situation wird. Wir haben mit einigen Schulen bereits ein System eingeführt, bei dem es einen Lehrkräfterat gegen (Cyber-)Mobbing gibt und bei dem jeder Vorfall in einem Brief kurz an die Eltern der Täter*in geschickt wird. Dieser Brief wird von allen Lehrkräften des (Cyber-)Mobbingrats unterschrieben. In diesem Brief steht auch, welche Sanktionen bei weiterem Fehlverhalten drohen. Alle Schüler*innen wissen von diesen Briefen und haben sich nach der Heldenakademie für eine Schule ohne Ausgrenzung, Rassismus und (Cyber-) Mobbing entschieden. Es ist deutlich wirksamer, wenn die Konsequenzen transparent sind, als wenn in jeder Situation eine Einzelfallentscheidung getroffen wird.

Bilden Sie Ihre Schüler*innen fort!

Nutzen Sie bei jeder Klasse einige Stunden pro Schuljahr, um die Klasse über die Entstehung und die Folgen von Ausgrenzung, Rassismus und (Cyber-)Mobbing zu informieren und vermitteln Sie den Schüler*innen, wieso es für jeden aus der Klasse sinnvoll ist, sich gegen diese negativen Phänomene einzusetzen. Es macht Sinn dieses Wissen regelmäßig entsprechend der Altersstufen zu wiederholen. Die Mobbingprozesse bei Fünftklässler*innen unterscheiden sich deutlich von denen bei Acht- oder Zehntklässler*innen. Gern machen wir das auch für Sie in unserer Heldenakademie. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Klasse!

Kontakt

Wenn Sie zurückgerufen werden möchten oder eine telefonische Beratung wünschen, tragen Sie bitte hier Ihre Telefonnummer ein:

Helden – Verein für Nachhaltige Bildung
und Persönlichkeitsentwicklung e.V.

Kirchstraße 16b
33161 Hövelhof

Telefon: 0521 38478604
E-Mail: info@helden-ev.de

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Montag, Dienstag und Donnerstag 09:00–16:00
Mittwoch 09:00 bis 12:00

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