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Was Sie tun können, wenn Ihr Kind andere Kinder mobbt

Informationen für Eltern

Für Eltern ist es eine äußerst unangenehme Situation, wenn sie von anderen Eltern oder Lehrkräften darauf angesprochen werden, dass ihr Kind in einer Mobbingsituation zum*zur Täter*in geworden ist. Die meisten Eltern können es in einer solchen Situation gar nicht glauben und haben das Gefühl, dass hier eine Verwechslung vorliegen muss oder dem eigenen Kind etwas in die Schuhe geschoben wird.

Aber fast jedes Kind kann zum*zur Täter*in werden, seien es falsche Freund*innen, der Wunsch nach mehr Akzeptanz in der Gruppe oder falsche Vorbilder im Fernsehen oder im Internet.

Was Sie tun können, wenn Ihr Kind zum*zur Täter*in geworden ist:

Versuchen Sie die Situation und das Verhalten Ihres Kindes zu verstehen.

Setzen Sie sich in Ruhe mit Ihrem Kind hin und versuchen Sie, die Situation zu verstehen, ohne Vorwürfe zu machen oder laut zu werden. Legen Sie die Beweise vor, die es gibt und sagen Sie Ihrem Kind, dass es okay ist einen Fehler zu machen, wenn man ihn danach nicht mehr macht. Versuchen Sie in diesem Gespräch herauszufinden, was die Gründe für das Verhalten Ihres Kindes sind. Versuchen Sie auch zu prüfen, welche weiteren Kinder in die Situation involviert sind und suchen Sie das Gespräch mit den Eltern. In einer (Cyber-)Mobbing Situation gibt es oft wenige Täter*innen und viele Unterstützer*innen. Versuchen Sie herauszufinden, welche Rolle Ihr Kind hatte und sensibilisieren Sie auch die anderen Eltern für die Rolle ihrer Kinder.

Vermitteln Sie Ihrem Kind, welche Folgen sein Verhalten hatte.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es selbst verantwortlich ist für seine Taten und dass dieses Verhalten sehr negative Konsequenzen für ein anderes Kind hatte. Versuchen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind in die Situation des Mobbingopfers hineinzuversetzen und dessen Perspektive einzunehmen. Sie können Ihr Kind auch bitten aufzuschreiben, wie es dem anderen Kind ging. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind aus der Situation lernt und überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind, wie es sich in zukünftigen Situationen besser verhalten kann. Wenn Ihr Kind sich bei dem anderen Kind entschuldigen will, dann lassen Sie das zu. Zwingen Sie es aber nicht, sich zu entschuldigen. Eine Entschuldigung, die unter Zwang passiert, bringt nichts. Erklären Sie außerdem, ohne zu drohen, welche Konsequenzen ein weiteres Fehlverhalten hat.

Arbeiten Sie mit der Schule bzw. den anderen Eltern zusammen.

Je nachdem, ob der Kontakt von den anderen Eltern oder der Schule aufgenommen wurde, melden Sie sich auf jeden Fall zurück und sagen Sie, dass Sie mit Ihrem Kind gesprochen haben. Nutzen Sie die Chance sich zu entschuldigen. Schulen sind sehr froh über Eltern, die bereit sind mitzuarbeiten. Bitten Sie die Schule bzw. die Eltern auch, sich bei einem weiteren Vorfall unverzüglich zu melden. So wissen Sie direkt Bescheid und können, sollte das Verhalten weiter auftreten, weitere Konsequenzen daraus ziehen.

Seien Sie weiter aufmerksam.

Auch wenn diese Situation geklärt ist, fragen Sie Ihr Kind gelegentlich, wie sich die Situation mit dem anderen Kind entwickelt und achten Sie auf auffälliges Verhalten. Sollten Sie merken, dass Ihr Kind das dissoziale Verhalten eingestellt hat, dann loben Sie es auch dafür. Sprechen Sie regelmäßig mit dem*der Klassenlehrer*in, um Bescheid zu wissen, ob die Situation geklärt ist oder ob es weiterhin Probleme gibt.

Wenn Sie die Arbeit des Helden e.V. unterstützen möchten, schauen Sie sich unsere Seite für Unterstützer*innen an: Unterstützer*in werden!

Kontakt

Wenn Sie zurückgerufen werden möchten oder eine telefonische Beratung wünschen, tragen Sie bitte hier Ihre Telefonnummer ein:

Helden – Verein für Nachhaltige Bildung und Persönlichkeitsentwicklung e.V.

Kirchstraße 16b 33161 Hövelhof Telefon: 0151 54 64 0 229 E-Mail: info@helden-ev.de

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